Endlich Worte für deine Geldblockade

Wie kann ich innere Blockaden lösen?

Dein Unterbewusstsein will mit.


Du weißt genau, was zu tun ist aber du fängst gar nicht erst an oder du beginnst und hörst wieder auf bevor du am Ziel bist.


Du fängst an, motiviert und klar und nach drei Wochen versandet es. Du machst die nächste Fortbildung, beginnst ein neues Projekt ohne das alte abgeschlossen zu haben. Versuchst hier ein bissen und da ein bisschen und merkst immer wieder, dass du nicht voran kommst. Du schaust, was andere schaffen, blickst auf dich selbst und schneidest in deinem Kopf jedes Mal schlechter ab.


Du hast es mit Disziplin versucht, mit Vision Board, mit Zielen auf Papier, Wochenplänen, Morgenroutinen, einem neuen Kalender. Vielleicht auch mit Affirmationen und all das hat eine Weile getragen aber dann war das alte Muster wieder da. 


Du bist frustriert. Es mangelt dir nicht an Willen und trotzdem prokrastinierst du, statt an deinem Ziel dran zu bleiben.


Ich kenne das selber nur zu gut und weiß daher, es liegt nicht an deinem Willen. Es liegt daran wer in dir entscheidet.

Wissen und Verhalten sind zwei verschiedene Dinge


Dein Verstand weiß, was du willst aber der Teil in dir, der sich deinem Verstand entzieht, dein Unterbewusstsein hat eine andere Aufgabe als dein Verstand. Es ist dafür geschaffen, dein Leben zu sichern.


Das bedeutet, dein Gehirn setzt auf Bewährtes. Was sich gut angefühlt hat, wird wiederholt. Was wehgetan hat, wird vermieden. Und das passiert ganz automatisch, noch bevor dein Verstand eingreifen kann.


Jetzt könnte man meinen, dass das eine Fehlfunktion ist. Ist es aber nicht, sondern es ist Schutz. Jede schmerzhafte Erfahrung wird zur Grenze, jede positive Erfahrung - auch wenn sie dir nicht gut getan hat, wie bspw. viel Schokolade Essen - wird wiederholt. Über die Jahre sammelt sich da so einiges an.


Dein System markiert immer mehr Stellen als gefährlich und automatisiert Belonungs-Verhalten. Deshalb greifst du zur Schokolade oder den Chips, verlierst dich in sozialen Medien, trinkst jeden Abend dieses eine Glas Wein, obwohl es dir nicht gut tut oder schiebst wichtige Entscheidungen oder Handlungen immer wieder vor dir her. All das tust du, weil dein Gehirn wie ein riesiger Computer automatisch Entscheidungen trifft, die unbewusst viel schneller getroffen werden, als die Entscheidungen, bei denen dein Verstand mit dabei ist.


Eine Klientin von mir hatte schreckliche Flugangst. Sie hatte als Kind etwas erlebt, dass ihr Hilflosigkeit suggeriert hat. Erst ihr Unterbewusstsein gelernt hat zu handeln, konnte sie die Fluangst ablegen. Als das Bild, das ihr inneres Kind abgespeichert hatte aufgelöst war, war ihre Angst wie weg geblasen.


Warum dein Verstand oft zu spät kommt


Zwischen einem Ereignis und deiner Reaktion passiert etwas: das Gehirn nimmt nämlich eine Bewertung der Situation vor. Es klebt sozusagen ein Label drauf. Dieses Label wird danach vergeben, wie die körperlichen Reaktionen (Puls, Herzschlag, Muskeltonus usw.) plus die Emotionen in dem Moment sind. Ein Plus, wenn eine ähnliche Erfahrung gut war und ein Minus, wenn sie wehgetan hat. Wir sammeln also Plus und Minus, so lange bis die Reaktion automatisiert abläuft. 


Eine Klientin kam zu mir, weil sie Panik beim Autofahren entwickelt hatte, die immer schlimmer wurde. Als ich dem ganzen auf den Grund gingen, stellte sich heraus, dass ihr einige Monate zuvor ein Autofahrer beim Überholvorgang, frontal entgegen kam. Sie musste sehr scharf bremsen um nicht mit ihm zusammen zu stoßen. Ihr Gehirn speicherte dieses Erlebnis ab und verstärkte es mit jedem Mal, wenn ein Fahrzeug auf der Gegenspur überholte. Sie war auf ihr Auto beruflich angewiesen, also eine wirklich doofe Situation, die aber gut umprogrammiert werden konnte. Inzwischen fährt sie wieder ohne Probleme Auto. 


Was das ganze manchmal etwas komplizierter mache, dass das Gehirn in der Lage ist sowohl ein Plus, als auch ein Minus drauf zu kleben. Diese Labels werden übrigens in der Fachsprache somatische Marker genannt. Sie sind wie eine Landkarte im Gehirn, die deinen gesamten bisherigen Erfahrungsschatz abbildet. Die Forschung dazu ist relativ jung. Hypnoseverfahren, Neurolinguistische Programmierung und andere ähnliche Verfahren, genauso wie viele Indigene Heiler machen sich diese Prinzipien jedoch lange zu Nutzen. Es ist im Grund nichts Neues, wir entdecken nur erst jetzt die Prinzipien.  


Das phänomenale ist, dass dein Gehirn diese Marker in rund 200 Millisekunden scannen kann. Dein Verstand braucht etwa 900 Millisekunden. Dur siehst also wo das Problem stecken könnte. Du willst ein Verhalten ändern, aber bevor dein Verstand die Möglichkeit hat loszulegen, ist dein ‚Markersystem’ schon fertig mit der Aufgabe und hat eine Entscheidung getroffen. Das automatische Programm läuft dann schon. Dein verstand kann das Programm willentlich unterbrechen, aber das kostet enorm Kraft und funktioniert auf Dauer nicht gut. 


Die gute Nachricht steckt im selben Mechanismus: Denn wenn du dein Markersystem mit ins Boot holst kannst du Einfluss nehmen. Dieses Markersystem ist das, was Psychologen dein Unbewussten Anteil nennen. Dieser macht, nach dem derzeitigen Stand der Forschung, fast 95% aus. 

Jedes Mal, wenn du ein altes Verhalten unterbrichst, lernt dein Unterbewusstsein dazu. Du bildest jeden Tag neue Marker und verstärkst bestehende Marker. Die Crux daran ist, dass dein Unterbewusstsein kein Interesse daran hat bewährtes zu verändern. Du musst es also mit ins Boot holen, damit ihr zusammen arbeiten könnt. 


Wo du hängen bleibst: die vier Systeme


Die PSI-Theorie des Psychologen Julius Kuhl beschreibt vier Systeme, die dein Handeln steuern. Zwei davon sind elementar: das Gefahrensystem und das Handlungssystem, das Gefahren vermeiden soll. Zwei sind Entwicklungssysteme: das Selbst mit Vision, Bestimmung und innerer Ausrichtung, und der Verstand mit Wissen und Planung.


Im Idealfall entsteht eine Vision im Selbst, wird im Verstand zum Plan und im Handeln zur Tat. Fehler werden geprüft, dann geht es zurück zum Selbst. Die meisten bleiben irgendwo stecken. 


Dies ist nur eine grobe Übersicht aber um die eine Idee zu geben, wo du fest stecken könntest: 


Im Selbst. Du hast tausend Ideen aber keine wird zum umsetzbaren Plan. Dein Verstand kommt nicht zum Zug.


Im Verstand. Du sammelst Wissen, machst eine Ausbildung nach der anderen, ließt Bücher aber kommst nicht in die Umsetzung um dein Wissen zu teilen. Hier braucht es Handlung.


Im Handeln. Du bist ständig Busy, machst total viel aber irgendwie führt das Alles nirgendwo hin. Es gibt kein richtiges Ziel. Heute machst du das, morgen das. Hier braucht es Planung.


Im Gefahrensystem. Du steckst voller Selbstzweifel, vergleichst dich mit Anderen, traust dich nicht dein Wissen zu zeigen und scheust vor Bewertungen anderer zurück. Hier braucht es das Selbst. T

Die Meisten von uns stecken in mehreren Systemen fest. Meist liegt dem aber eine Quelle zugrunde. 


Der eine Satz, die eine Emotion, die gemeinsame Quelle


Unter den vielen blockierenden Glaubenssätzen liegt einer, auf dem alle anderen aufbauen. Ein fundamentaler Glaubenssatz, ein Erlebnis, eine Situation. Das muss nicht unbedingt in der Kindheit angesiedelt sein. Es kann im späteren Leben entstehen. Der Satz, das Erlebnis, die Situation wird nicht gedacht. Sie ist im Körper gespeichert, nicht im Kopf. Das macht es so schwer daran zu kommen. 


Meiner lautete: Mir stehen Ressourcen nicht zu.

Ich habe international Karriere gemacht, Singapur, Indien, London während ich mit einem Mann zusammen war, der mit suggeriert hat, dass Geld schlecht ist, ich ein Looser bin und meine Karriere ein Witz. Als ich mich Selbständig machte, war jeder Schritt den ich zu gehen versuchte mit Herzrasen verbunden. Marketing, Werbung, Sichtbarkeit waren unbewusst mit negativen somatischen Markern verknüpft.

Werbung schalten hieß für mein System: fordern. Und mein System hatte gelernt, dass Geld nicht gut ist und ich nicht gut genug bin. Mein Verstand wusste es besser, das Feedback der Menschen mit denen ich arbeitete zeigte eine andere Realität aber mein Unterbewusstsein hatte die volle Kontrolle.

Und es hat einiges gebracht bis ich das verstanden habe. Es gibt Situationen da kommt man mit einer ‚Kopf durch die Wand‘ Mentalität nicht weiter. 


Warum dein Ziel dich manchmal bremst


Dein Unterbewusstsein kennt keine Zahlen und keine Verneinung. Es hört nur, worum es geht und gleicht mit der Vergangenheit ab und es muss mit Veränderungen, die du bewusst vornehmen willst einverstanden sein. Und dazu braucht es eine bestimmte Sprache. 


Um dir ein Beispiel zu geben „Finanzielle Unabhängigkeit“ klingt stark. Dein Unterbewusstsein hört: Abhängigkeit. Das ist ein sogenanntes Vermeidungsziel, denn es trägt das Wort in sich, das vermieden werden soll. Man kann sich hierzu Wortpaare vorstellen: Macht-Ohnmacht, Fülle-Leere usw. Das ist der Grund warum Meditationen häufig nichts verändern oder genau das Gegenteil bewirken, von dem was du willst.  


Schwerer zu erkennen sind versteckte Vermeidungsziele. Sie klingen positiv und schützen doch vor etwas. „Ich will mich wichtig fühlen“ kann bedeuten: Ich fühle mich unwichtig. „Ich will erfolgreich sein“ kann bedeuten: Ich habe Angst zu scheitern.


Jetzt denkst du vielleicht, was kann ich tun um das zu prüfen. Frag dich bei deinem Ziel: Warum will ich das eigentlich? Wenn du die Antwort hast, stelle dir die Frage erneut. Und dann noch einmal: Warum? So lange, bis kein Darum mehr kommt. Was am Ende übrig bleibt, ist entweder ein echtes Annäherungsziel oder der Satz, den du eigentlich suchst. 


Wenn du mit Emotionen arbeitest, bspw. du willst unbedingt ein Stück Schokolade essen kannst du dich fragen: Wann habe ich mich das letzet Mal so gefühlt wie jetzt? Wieder gehst du immer weiter zurück, bis nichts mehr kommt. Und dann bleibst du mit deiner ganzen Aufmerksamkeit bei dir. Du nimmst wahr was du fühlst. Wo im Körper du es fühlst. Mehr nicht. Einfach nur wahr nehmen. 


Wie du dein Unterbewusstsein ins Boot holst


Dein Unterbewusstsein boykottiert dich nur, wenn es mit deinem Ziel nicht einverstanden ist. Die Frage ist also nicht: Wie setze ich mich durch? Denn das bedeutet Kampf gegen dich selbst. Sondern: Unter welchen Bedingungen unterstützt mein Unterbewusstsein mein Vorhaben?


Es gibt viele Wege, die dich zu deinem Ziel führen können. Allen gemeinsam ist die Arbeit mit Bildern, deinen inneren Ressourcen oder deinem Körper, der in dem Moment, in dem du etwas veränderst. Wichtig ist, dass das innere Bild, das du kreierst in keinerlei Weise negativ besetzt ist. 


Endlich Worte für das, was dich steuert


Das meiste davon hat noch keine Worte. Es sitzt im Körper, nicht im Kopf. Genau dort arbeite ich, als Diplom-Psychologin und Coach, mit Trance, Aufstellungsarbeit und Ahnenarbeit. Endlich Worte heißt: dem einen Namen geben, was dich seit Jahren steuert, ohne dass du es gesehen hast.


Wenn du merkst, dass könnte mein Weg sein, dann buche dir dein kostenloses Vorgespräch. Du lernst mich kennen, wir schauen gemeinsam auf dein Thema und entscheiden dann in Ruhe ob ich die passenden Tools für dich habe. 

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Häufige Fragen


Warum blockiere ich mich selbst? Setze ich nicht um, was ich weiß?
Weil Wissen im Verstand liegt und Verhalten vom Unterbewusstsein gesteuert wird. Das Unterbewusstsein bewertet Situationen schneller und handelt nach alten Erfahrungen, bevor der Verstand eingreifen kann.


Was ist ein fundamentaler Glaubenssatz?
Ein früh entstandener, unbewusster Satz über dich selbst, meist zwischen dem fünften und siebten Lebensjahr. Auf ihm bauen viele spätere Blockaden auf.


Was sind somatische Marker?
Körperlich gespeicherte Bewertungen früherer Erfahrungen. Sie signalisieren in Sekundenbruchteilen, ob eine Situation sicher oder gefährlich ist.


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